Mittwoch, 29. Juni 2016

Ich hab keinen Depri, ich hab ein Dixi...

Ihr meint, jetzt spinnt sie komplett. Ok, damit kann ich super leben, aber lest einfach weiter, dann macht die Überschrift mehr Sinn!

Eigentlich - was für ein Satzanfang - wollte ich alles so für mich behalten bzw. im Familien- und engstem Freundeskreis. Gründe dafür,wären unter anderem falsches Mitleid oder solche "ach du Arme" - Sprüche, aber die letzten Monate wurde mir u.a. auch durch die einschlägigen Foren klar, ich muss an die Öffentlichkeit, um die anderen mal aufzuklären, um so manchen Mut zu machen, um die einen oder anderen zum Lachen zu bringen oder einfach nur einmal manchen klar zu machen, wie gut es ihnen allen geht. Teils Provokation, teils Verteidigung.

Alles was nun folgt, ist kein Witz, ist kein Fake, wie sagte meine herzalllerliebste Freundin aus dem hohen Norden... ich brech zusammen! Das ist ja so schrill, das kann man sich gar nicht ausdenken :-) Die besten Stories schreibt wirklich das Leben, vor allem in Neustadt ;-) "...tja, nun fang ich mal an....

Anfang Januar 2016
Angefangen hat es eigentlich nur damit, dass ich seit geraumer Zeit so komische Unterleibsschmerzen hatte, nicht so richtig Schmerzen, mehr so Empfindlichkeit. Lange Rede, kurzer Sinn, mein Hausarzt meinte dann mal, wir machen mal einen Gang Richtung Krankenhaus und lassen mal eine Endoskopie im/am Darm machen.

Juchhu, dort angedackelt, die hatten doch gleich einen Termin frei, Vorgespräch und Abführgedöns (wie das immer so lecker schmeckt). Gut, es war Wochenende, ab Sonntag dann dieses tolle Gesöff und am Montag wieder im Krankenhaus angetanzt. Dort hatte ich dann schon Muffensausen, aber die Schwestern waren lieb und nett, versetzen mich in einen Halbschlaf...kurz vor dem Aufwachen dann der liebe Doc, der meinen Popo bearbeitete und er meinte, ich möge doch mal auf den Bildschirm schauen. Einfach mal gucken, wäre schon ungewöhnlich. Ok, dann in einen Aufwachraum, auf einmal stand die halbe Mannschaft der Weißkittler vor mir inkl. dem Professor mit der supertollen Nachricht, ich dürfte nun die Vollpension All inklusive auf seiner Station mal genießen. WAS? ICH? NEIN? GEHT NICHT? MEINE CHEFS SIND VERLOREN OHNE MICH!?...aber es gab kein Entrinnen, also ab auf Station und dann hab ich erst einmal meinen mir sehr vertrauten Chef angerufen, der war dann erst einmal platt. Dann Sohn und Konsorten von wegen Mutter braucht von Zahnbürste bis was auch immer alles. Das war dann geschehen und dann ging es gleich in den Ablauf des Krankenhauses weiter...CT und Röntgen....Abendessen kam, naja, überschaubare leichte Kost, die Nacht und der nächste Tag.

Tag 2, morgens der übliche Ablauf wie Bettenmachen und Fiebermessen und was auch immer...dann kam eine junge Stationsärztin und die Stationsschwester - netterweise nach dem Frühstück - die Ärztin zog einen Stuhl ans Bett, die Schwester saß auf der Bettkante in meiner Nähe...WIE WAS WO...so muss man sich kurz vor dem Absturz fühlen...drucksdrucks...also, auf den bisherigen Untersuchungen sind Metastasen auf Lunge und Leber, und ein histologischer Befund ist noch unterwegs, kommt am Donnerstag...kurzes Reflektieren meinerseits und dann kam der Absturz bei mir!...

Ich und Krebs?? Wie das?? Ich fühl ich doch wohl!!!!..Alles brach bei mir zusammen, von "wie sage ich es meinen Kindern" bis "wie lange bleibt mir noch" ..bis "was muss ich noch regeln" war alles dabei...ABER ich wäre nicht ICH, wenn das bei mir Oberhand genommen hätte.. Im Laufe des Tages kam die Stationsschwester öfters bei mir vorbei, sie war wirklich superlieb, und dann hatte ich nur eine Sorge, wie sage ich es am schonendsten meinem direkten Umfeld. Aber bis die an die Reihe kamen, hatte ich schon den Kampf aufgenommen GEGEN HUGO, so nannte ich den Frechdachs und seine Ableger nannte ich Hugonotten....Irgendwann erschien dann noch der Professor, der mir sagte, ich würde auch am folgenden Tag gleich bei der Tumorkonferenz vorstellt werden, damit so jeder der Abteilungen sagen konnte, ob OP, dann Chemo oder andersherum etc...Da sind wir hier in der Region wirklich gut dabei mit diesem Krankenhaus bzw. den Abteilungen...Ok, nach 2 Tagen war dann jedem auf der Station klar, dass es Hugo gibt, dass er einen Namen hat und ich kämpfe und mich nicht unterkriegen lasse. Bei der Tumorkonferenz hatte dann einer der Ärzte einen gewissen Aha-Effekt, und stand dann auf einmal vor meinem Bett. Ein guter Bekannter, den ich seit zig gefühlten 1000 Jahren nicht mehr gesehen hatte, stand da und meinte ...naja. Patricia, ein solches Wiedersehen war nicht geplant"...er hat mir viel Mut gemacht, auch in den darauf folgenden Wochen und Monaten - egal wann ich im Krankenhaus war- hat er mich immer wieder besucht, obwohl es nicht seine Station war. Hat auch was für sich, wenn ein Oberarzt von einer anderen Station auf einmal da ist, man wird gleich als VIP behandelt. Er meinte dann, ich soll froh sein, dass ich jetzt mit dem Hugo zu tun habe, vor 25 Jahren - das war das letzte Mal, wo wir uns gesehen haben - hätte ich bei dem damaligen Stand der Wissenschaft gerade mal noch ein Jahr gehabt. Jetzt ist alles viel positiver...

Ich wurde dann kurzfristig nach Hause geschickt, bis ein OP-Termin frei wäre, ist ja nicht gerade eine kleine OP (wie groß die OP dann letztendlich war, das wusste ich zum Glück erst viel später). Ich bekam noch die Info, dass ein Stück Darm raus muss und damit er dann schön heilen kann, bekäme ich eine Zeitlang ein Stoma. STOMA? Was dat denn?...Mr. Google hat mich dann aufgeklärt, ok, wenn 1000e damit leben können, sogar kleine Kinder, dann krieg ich das auch hin.

Also ab nach Hause und Plan gemacht. Verfügungen verfasst und unterschrieben, so banale Sachen wie Schlafanzüge und Bademantel besorgt und und und...dann kam der Anruf...Bitte schön, antanzen, Mittwoch Voruntersuchungen, Donnerstag dann OP.

Also ich dann wieder eingerückt mit Hugo, vorerst mal mit kleinem Gepäck, das große Umzugsgepäck wurde mir dann Tage später nachgebracht, zig Formulare ausgefüllt, da ein Gespräch, da eine Aufklärung, so nebenbei festgestellt, dass ich schon mal einen stillen Infarkt hatte.

HALLO, ich bin doch eigentlich fit!!...und dann kam die Stoma-Tante und malte mir mein Dixi-Camping-Toilettchen an (später hab ich ihn dann Fiffi genannt, weil er ab und an pfeift)...Ok, dann kam wieder der obligatorische Superdrink zum Abführen (warum schmeckt der Kram so scheußlich)...und die Nacht davor.

Morgens dann die "leck mich am Popo-Pille" und dann ab in den OP. Dort - lacht ruhig - die Begrüßung im Vorraum von der kompletten Mannschaft...da kommt die Frau mit HUGO...also wir waren schon bekannt. Alle möglichen Leitungen gelegt bekommen, schön vorgewärmter OP-Tisch und dann "schlaf mein Liebling, schlaf ein"...

Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle wach....
ITS, ich bin da!!!!...der weiße Kittelschwarm auch um mich...blablabla..ist alles gut verlaufen, kein Fremdblut (warum soll mich das interessieren...grübelgrübel) und dann waren sie wieder weg, dafür wieder eine superliebe Schwester, die nur für mich und meine Nachbarin da war. Überall Gepiepse und Geplätscher. Ich hab Durst, ja, alles da....und dann kamen auch schon mein Lieblingschef und bester Freund seit fast 20 Jahren und einer meiner Söhne, später noch Sohn Nr. 2....Das Resümee der Herren, die von der Schwester alle für meine Söhne gehalten wurden, "Chefin muss es gut gehen, der Schnabel geht schon wieder 100 %."...Ok, die müssen es ja wissen, ich lieg ja nur gerade im Bett und muss nichts tun...Dixi-Toilette geht von alleine, Blase geht auch anders und sonst nur Schnüre, bin ja irgendwie bis auf das Mundwerk lahmgelegt.

Neuer Tag, neues Spiel...so einige Kabel wurden weggenommen, ich wurde gewaschen (doofe Sachen, ich mit fast 60 werde gewaschen wir ein Kind?!) und dann auf die Füße gestellt, oder was damit gemeint ist... naja, ging kurz, aber das Bett war mir doch dann lieber.

Im Laufe des Tages musste ich leider auf Normalstation - schade, auf der ITS war es nie langweilig, ich fand das irgendwie spannend - das Rüberheben in mein eigentliches Bett haben dann so gefühlte 10 Mann machen wollen, bis ich denen sagte, das kann ich alleine...NEIN, doch ich kann das alleine, ich kann doch da rüber rutschen, was soll das, ihr passt auf die Kabel auf, ich mach den Rest..und schwupp war ich drüben.

Auf Station ein nettes Zimmer- rechts eine ältere Dame, die mich betütelte und wir unser TV-Programm gestalteten, links eine sehr alte Dame, die ab 2.00 h nachts den Nachtdienst terrorisierte, weil sie wissen wollte, wieviel Uhr es nun sei. Nach drei schlaflosen Nächten bin ich dann ausgerastet und hab dann ihr erklärt, entweder sie ist nun nachts ruhig, oder es gibt Ärger und wir anderen beiden schlafen lieber auf dem Gang. Das hat dann funktioniert, es war dann Ruhe.

Nachdem ich dann auch mal die Essensdarreichung im Griff hatte (wenn mir einer noch einen Grießbrei oder eine weiße Suppe anbietet, jage ich ihn), die Station mir schon freiwillig Brühe aufgegossen hat, war auch das super. Die Von-Zuhause-Lieferung wurde dann auch involviert, für was hat man denn eine Schwiegertochter in spe, die in der Gastronomie arbeitet?

Nach einigen Tagen der Waschaktionen durch die Schwestern bekam auch ich das wieder selbst in den Griff, wenigstens am Bettrand, mehr war noch nicht drin (juchuuu, wie schön ist die Bettzone, das sicherste überhaupt).

Die Weißkittelfraktion war auch glücklich mit mir und meinem "Truthahnaufschnitt" an meinem Bauch und meine Stoma gefiel ihnen auch (ob mir das gefiel, hat mal keiner gefragt, aber ich will ja nicht bei Heidi Klums "Deutschland sucht das nächste Top-Modell" mitmachen). Stomatante kam auch dauernd vorbei, leerte mein Dixi-Toilettchen, und so ging alles seinen Lauf.

Irgendwann war dann mal das große Fäden ziehen, die Austeilung von zig Papers und Broschüren zum Thema Stoma auch erledigt und mir legte man dann mal nahe, die Koffer zu packen und heim zu fahren...ok, ich war im Bett fit wie ein Turnschuh, aber dann zu Hause? Also Sofa bis Toilette...das waren Weltreisen...und wieder zurück...nochmals eine Weltreise...Richtung Küche um was zu Essen zu holen, das war einmal um die Welt und wieder zurück. ABER jeden Tag ging es ein wenig besser, auch mit der Stoma-Versorgung und und und. und der Appetit kam auch endlich mal wieder.

Bevor ich entlassen wurde, ist mir noch "schnell" in Port gelegt worden. Tja, wieder ein Vorgespräch beim NarkoseDoc. der sieht mich, meinte, hey, sie sind doch die Frau mit dem Hugo!...Ja, bin ich....er meinte, wir fanden das damals bei der OP so toll, wie sie den gleich nannten und bekämpfen, echt gute Einstellung..
Ich lag im Vorbereitungsraum für die Port-Legung, er zu mir, so, nun machen wir alles fertig, um die Hugonotten los zu werden, meinte von Weitem der OP-Doc "was Kollege, Hugo? Die Frau heißt doch XY.."...Gleich, Kollege, die Geschichte erzähle ich Ihnen gleich im OP.."..Also Hugo und Konsorten waren schon krankenhausinternbekannt!

Anfang April 2016
Dann erstes Gespräch mit dem hier ansässigen Chemo-Doc (übrigens eine supertolle Praxis, ein supertolles Team, einfühlsam und doch motivierend und bestimmend, ich fühle mich da sauwohl), der auch bei den Tumorkonferenzen im Krankenhaus immer anwesend war. Zig Infos, zig Aufklärung und und und......ABER die Chemie zwischen uns hat gestimmt und so sagte ich nur zu ihm "Sie sind der Fachmann, machen Sie, was notwendig ist. Ich hab nur zwei Möglichkeiten, eine, nichts zu tun, dann ist mir klar, was abläuft, und eine, die heißt, auf in den Kampf, also dann machen Sie mal"....

Meine 1. Chemositzung
 - ich hab mich einfach nur betüteln lassen. Infos bekommen, was sein kann, was ich auch alles gleich melden soll und und und...nun liegt man da so ein paar Stunden und es tropft in einem hinein. Man schaut sich um, beobachtet seine Mit-Chemo-Leutchen, lernt sich kennen mit der Zeit - meist ist man im gleichen Chemo-Rhythmus - und tauscht sich aus.

Nach Hause, alles gut vertragen, keine Übelkeit, ein wenig Fieber, aber das legte sich. Aber immer noch schwach, klar so 5 Stunden OP steckt man nicht so eben weg....

14 Tage später die nächste Chemo-Sitzung...
alles ok, bis dass ich so einen leichten Husten bekam..weiter nicht tragisch, oder?

14 Tage später...
alles so weit ok, der Husten danach mehr, oder die Erkältung...ab zum Chemo-Doc...4-5 Tage Antibiotika...dann Telefonat, ich würde mich nicht gut anhören, sofort anmarschieren...er hört mich ab, mhm.... Lunge frei, trotzdem sofort ab ins Krankenhaus, gefällt ihm nicht. Vielleicht Lungenentzündung...Also Sohn angerufen, ab ins Krankenhaus. dort Notaufnahme, Blutabnahme, CT...Lungenembolie...ab auf die Station, zwar nur schwach, aber ist halt mal so....

Juchhuuu, wieder Vollpension All Inklusive Ich kann nun die Essensabfolge schon auswendig. nach 3 Wochen wiederholt sich alles...
Also von Donnerstag bis Montag mal wieder Urlaub im "weißen Land"...dann Tabletten ab sofort nun immer....

Wieder ab zum Chemo-Doc, ihm gedankt, dass er so bestimmend war und nicht noch übers Wochenende probiert hat...neue Termine für 4. Sitzung Chemo UND......"ich hatte einen Teil Ihres Tumors in zwei Labore noch eingeschickt, ich habe eine gute Nachricht für Sie, dem Tumor fehlt ein Eiweißbaustein, das heißt, er mutiert nicht"..........GEIL GEIL GEIL....nun machen wir eine Antikörpertherapie mit Nebenwirkungen. Ich so salopp "mutiere ich dann zu einem pubertären Jüngling und mein Busen wird weniger?"...er,   naja, sie sind nahe dran, sie werden Pickel ohne Ende bekommen, vielleicht auch im Gesicht (ne, die kamen nie, aber sonst überall..wusstet ihr, dass man in den Kniekehlen Pickel bekommen kann?)...was soll es!...Auf in den nächsten Kampf!!!

Also noch ein Flasche mehr, und die ersten Pickel kamen...die ERSTEN PICKEL auf dem Buckel, stellt Euch vor, so wirklich Millimeter neben Millimeter, und wenn ein Pickel fertig war, dann hat er seine Kollegen im Untergrund signalisiert, hey, du kannst kommen, ich bin fertig...Dekolletee ist auch betroffen, auf dem Bauch auch...die weiblichen Feuchtgebiete schrien auch mal gleich Hier, und wie gesagt, in den Kniekehlen....ABER das zeigte uns, der Körper reagiert...

Mitte Juni 2016
Nach vier Sitzungen Chemo und 2 Sitzungen Antikörper-Gedöns ein Zwischengespräch beim Doc...druckdrucks, schau in die Akten-Blick, Bildschirm-Guck-Such-Blick...........Mensch, Doc, komm in die Pötte!....tja, was soll ich Ihnen sagen (mein Herz war schon in der Dixi-Abteilung)...also, wir haben mit einem Tumormarker von 2500 angefangen und nun haben Sie "nur" noch 500........GEIL GEIL wie GEIL IST DAS DENN und genau das habe ich regelrecht hinausgeschrien, und mir war es pups- ne dixi-egal, ob man das sagt und wer das zwei Zmmer weiter gehört hat. Ich hab vor Freude geheult!! Dann machten wir noch ein ultra-Schall-Gedöns..er schmierte mir gefühlte 1000 Liter Creme auf den Bauch, zig Mal entschuldigt, warum er drückt und schiebt, zig Mal die Arme hoch und wieder runter, auf die Seite gedreht und und und...(ich hab schon an seinen Fähigkeiten gezweifelt, macht er das zum 1. Mal ?).dann er..."also, egal was ich drücke und schiebe, zwei Stellen vom CT vom Februar auf der Lunge finde ich nicht mehr, die sind weg, und das große Teil ist um 2 cm geschrumpft.................HALLO, was läuft hier gerade ab?!?!?...............DAS WAR MEIN TAG, ich bin nur noch geschwebt  (oder heißt das geschwoben??)...Wolke 7 war nichts mehr dagegen..

Ich gleich ab zu meinem besten Freund nd Lieblingschef und ihm das mitgeteilt, der hatte auf einmal feuchte Augen...

Ende Juni 2016
Pickel auf dem Rücken im Griff, ABER die sind nun auf dem Kopf und es juckt. An einem Samstag war ich nur noch am Kratzen, also Mr. Google  befragt. Klar, der spuckt dann Medikament XY bis AB aus, ich will aber nicht mehr zur Apotheke, ups, Hausmittel Olivenöl geht auch, ein paar Stunden einwirken lassen. Also ab in die Küche, wo ist unser Olivenöl?..Hier, zwar mit Knoblaucheinlage, aber wenn es juckt, wie es juckt, dann muss man da durch. Sohn herbeigeholt - so eine Generation-WG hat was für sich - und ihm erklärt, dass er das Knoblaucholivenöl auf meiner Kopfhaut verteilen soll........WAS FÜR eine Wohltat, ich kann es nicht beschreiben, naja die Knobi-Duftwolke hielt trotz mehrmaligen Auswaschen bis Dienstag drauf an...Aber es half!!

So, das war es vorerst, aber es geht weiter und nun auch wöchentlich...bei mir passiert immer was, ich bin leicht schräg, was soll es, nehme das Leben inzwischen locker und flockig und schere mich einen Deut darum, was die anderen denken! Macht es mir nach, es lebt sich viel einfacher!

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Und nun das allerletzte Strickteil für 2015!!!

Endlich kann dieses Teil auch ans Tageslicht sprich hier auf den Blog. Dazu eine kleine Geschichte:

Frau sollte “keinen” Modedesigner in ihrem engsten Freundeskreis haben, denn da kommen dann so kurz vor einem Event Ideen…“Du, du strickst doch so gut, Du, ich hab was gesehen, Du, ich möchte neben meiner Damen-Kollektion die Herren-Kollektion ein wenig erweitern…DU, der Event ist aber schon in 2 Wochen…

Also Plan gemacht!
Schnitt bekam ich von seiner Schnittmeisterin gemacht,
Wolle war nach einigen Problemchen auch gefunden, denn es sollte ein “Wischiwaschi-“Effekt entstehen
Schwiegertochter damit beschäftigt, aus den Knäueln wiederum Knäuel zu wickeln mit 6 Fäden nur schwarz, 5 Fäden schwarz, 1 beige, 4 Fäden schwarz, 2 beige…

Und dann ging es los in einem Strickmarathon und mit viel Bauchweh, ob das so klappt. ABER drei Tage vor dem Event war das Teil bis auf Fäden vernähen und so ein paar Kleinigkeiten fertig (das durften die Näherinnen im Atelier machen, DANKE dafür) und dann kam der große Tag….bibber bibber…3 mal darf ich diese Jacke nun nachstricken, individuell auf den Kunden abgestimmt, ein Kunde fand die Art super, hat aber eigene Musterideen….Also die nächsten Wochen bin ich mehr als beschäftig.

Das größte Lob erhielt ich beim Bilder machen vom Designer selbst, der auch Bauchweh hatte, so ohne einen Prototyp und ob das dann so passt und und und --er meinte nur, das ist richtig top geworden (und der Herr ist mehr als kritisch!)

Irgendwie bin ich ein wenig stolz auf mich…schäm

Schaut selbst:



 
Verwendet habe ich von LanaGrossa LaceMerino, ca. 16 Knäuel in schwarz und 17 Knäuel in beige.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Und witer geht es...

... soll ja keiner meiner Blog-Leser meinen, ich stricke nichts...

Dass ich u.a. zum Mützenstricken verdonnert wurde, ist in einem früheren Post schon erwähnt worden. Dass dann das eine zum anderen kommt, ist wahrscheinlich jeder Strickerin mehr als bekannt, so Aussagen...Du, ich hätte aber gerne eine Mütze mit XY und dann natürlich für größeren Kopf und dann auch noch zum Umschlagen....


DAS waren die Angaben eines mir sehr lieben Freundes, seines Zeichens auch noch Modedesigner (hat eigentlich nur mit Stoff zu tun, und nun erklärt mal einem Stoffmenschen, dass Wolle Wolle ist und nicht alles so mitmacht wie Stoff und man einfach dann mal irgendwo "was abschneidet" und die Woll-Leute so ein "abschneiden" bei denen heißt, aufziehen...alles klar?)

Und Maßangaben zur Mütze waren "dicker wie meiner"..ok..und auch irgendwie die Mütze höher wie die anderen...ok...Tolle Angaben!?

Also ich der Spur nach gestrickt und gehofft, dass entweder die Mütze passt oder mein salopper Spruch "dann muss der entsprechende Kopf dafür gesucht werden"........und seht nun hier:
 
Mehr Infos wie immer hier:
Und was soll ich sagen, sowohl Auftraggeber und Kunde waren glücklich!!

Dienstag, 29. Dezember 2015

Großes Aufräumen ist angesagt...

...bevor das 2015er vorbei ist, und ich hier nicht auf dem Laufenden bin. Also dann mal erst ein Tuch, das schon länger fertig ist, aber erst mal auf der Streckbank war und bis es dann vor die Kamera den Weg gefunden hatte.......braucht alles so seine Zeit!

 
Ein Mysterie-KAL von Jana Huck und mehr Infos hier:
Material war ein Zauberball mit wunderschöner harmonierender pflanzengefärberter Wolle von Marion Kade!
 


Montag, 7. Dezember 2015

DAS muss anders werden...schon wieder ein Monat vorbei...

..und kein Post hier. Ich gelobe Besserung für 2016...

Viel gestrickt eigentlich, aber nicht viel zum Zeigen, da das eine oder andere Projekt für Weihnachten ist.




Diese Mützen entstehen gerade für einen Freund im "halben" Dutzend, die nächste ist schon wieder fertig. Er wird sie in seinem Freundeskreis verschenken.

Dieses Paar Socken entstand mal dann so zwischendurch...

und die andere Sache erst nach Weihnachten...*leider*

In diesem Sinne bis die Tage!!
 

Donnerstag, 5. November 2015

05. November ???

WOooooooooo ist bitte schön die Zeit vom letzten Blog-Eintrag bis heute geblieben? Sind es keine 7 Tage mehr in der Woche, hab ich was verpasst?

Irgendwie ist dieses Jahr - oder ist das nur mein Empfinden und es war immer schon so - alles noch schneller und rasanter. Schwups ist bald das Jahr herum!

Ab und an bekomme ich auch mal noch was von den Nadeln, auch wenn einige Ufos ihrer Vollendung entgegenfiebern, Socken bringe ich dank zweier Busfahrten pro Tag mal schnell zwischendurch fertig.

Hier mal meine letzten fertigen Teilchen:


 
Nicht unerwähnt sollen 3 Paar Herrensocken in NICHT-FARBEN (uni blau, uni schwarz, uni braun), aber waren so gewünscht!
 
Und wenn am kommenden Wochenende sich das Herbstwetter mal von seiner sonnigen und nicht trüben Seite zeigt, gibt es noch Bilder von einem wunderschönen Loop (und vielleicht sind dann noch ein Paar Socken wieder fertig, die gehen immer...).
 
In diesem Sinne bis denne!

Freitag, 18. September 2015

JA, mich gibt es noch...

...aber so zwischen Tomaten einmachen, Traubensaft produzieren und was auch immer für Sächelchen, bekomme ich doch tatsächlich ab und an noch etwas fertig!

Socken für meinen Freund Felix, seines Zeichens 3 Jahre alt, ein pfiffiger Kerl, so richtig zum Knuddeln. Er durfte mit seiner Mama Wolle färben und war stolz wie Bolle mit seinem selbstgefärbten Strang. Mangels sockenstrickwilliger Oma (ich hab keine Zeit...) hat er sich dann - logisch, alle grauhaarigen Frauen müssen Socken stricken können, vor mich hingestellt und meinte "du kannst das bestimmt oder" und das mit einem charmanten Lächeln eines 3-jährigen!

Und so Socken in Größe 26 gehen ja fix, also kombiniert mit einem sehr gut abgelagerten Sockengarn in grün gab es nun Ringelsocken. Und die nächsten sind schon auf der Nadel, die Wolle von Felix muss ja komplett aufgebraucht werden. Der junge Mann passt da ganz genau auf!

 
Das war es mal für heute, vielleicht schaffe ich es am kommenden Wochenende eines meiner Geburtstagspäckchen noch zu knipsen (also den Inhalt wohlgemerkt - so ganz unter dem Motto "Lila-Lavendel-ein wenig Blau-Brise Klitzer"

Donnerstag, 27. August 2015

Herbstzeitlose - oder Sockenpaar Nr. 6 für die Weihnachsgeschenkekiste

tja, meine Jahreslosung war..."jeden Monat ein paar Socken für die Weihnachtsgeschenkekiste 2015, damit dieses urplötzlich Weihnachten nicht wieder wie jedes Jahr ist"...nun haben wir August, und ich habe gerade mal die 6. Socke fertig. Ich muss Gas geben!!

Also hier mal meine HERBSTZEITLOSEN, Anleitung gibt es hier Lollipop, und das Muster strickt sich sehr entspannt!

Dienstag, 25. August 2015

Hochsommer + 38 Grad + Stricklust?

Die Rechnung geht ja irgendwie nie auf, bei der vergangenen Hitzeperiode war ein Stricken fast nur eine Quälerei, wenigstens bei mir!

Dafür wurde nun endlich mein SCHOKOMOCCA fertig, der nächste Winter kann kommen!

 
Wie immer im RVO-Stil, jedoch die Verschlusspartie nicht mittig, sondern versetzt. Material war eine gute abgelagerte, leicht kratzige Schurwolle und für die Geschmeidigkeit habe ich Alpaka mitlaufen lassen. So kam ein Melange-Effekt hervor. Mehr könnt hier wie immer hier sehen!
 
In diesem Sinne bis bald.....in diesem Stricktheater

Donnerstag, 16. Juli 2015

NEPAL - Endspurt

Über das Nepal-Projekt, das mich momentan sehr beschäftigt - im positiven Sinn - und auch mein kompletter Strickhaushalt involviert ist - auch Söhne können begeistert stricken und wenn es "nur" auf einer Addi-Kurbel-Maschine ist und sich dann Sohn gleich mal überlegt - für was ist er Elektriker - wie man das Teil automatisieren kann. Kurz und gut, ich muss zur Zeit alles was mit Wolle, Addi-Kurbel-Teil etc. verteidigen, dass ich auch mal "darf". In unserem Haushalt werden geplante Abendessen umgeplant auf "Kühlschrank ist offen", weil meine Schwiegertochter in spe - an den Abenden zuständig für die Raubtierfütterung - viel (!!!) Wichtigeres zu tun hat, als so was banales wie Abendessen!...
 
Und hier mal die Beweisfotos, ein Bild vor der Addi-Errungenschaft und eines, wo man deutlich sieht, da ist eine Addi involviert!





 
Jetzt geht es in den Endspurt, alles muss an einer zentralen Stelle gesammelt werden, sortiert und umgepackt werden und dann kommt alles in einer Container und ab nach Katmandu.............Und NACH dem Container ist VOR dem Container, wir stricken dann mal gleich gemütlich weiter für den Container im Spätsommer 2016!
 
Und wenn Ihr nun Lust bekommen habt, mitzumachen, dann schließt Euch der Gruppe in Facebook an. Wir freuen uns auf jeden, der bei dieser guten Sachen mithelfen mag, ob durch Stricken und Häkeln oder durch Wollspenden (durchwühlt mal Euren Stash, da gibt es bestimmt so einige Knäuel, die mehr als herrenlos sind)!
 
Bis bald!!

Mittwoch, 15. Juli 2015

Ja, es gibt mich noch...

aber bei der momentanen Hitze bzw. Schwüle komme ich mit einigen Dingen einfach nicht in die Pötte.

Jetzt wird mal wieder mein Blog auf die Spur gebracht. Vor einigen vielen Wochen durfte ich eine Baby-Decke teststricken. Nicht, dass nun einer meint, es käme Nachwuchs in meiner Familie, nein, dem ist nicht so, aber so eine Decke verschimmelt ja nicht.

Und nachdem nun die Anleitung veröffentlich ist, kann ich auch mit meinen Bildern hier landen. Und hier ist sie:
 
Material: Drops Merino 650 Gramm
Nadelstärke: 4,5 mm
Weitere Bilder und den Link zur Anleitung hier

Dienstag, 9. Juni 2015

NEPAL's Kinder und Netzwerk?!

Was das denn wieder für eine komische Überschrift, werdet Ihr denken. Also der Reihe nach. Bekanntlich war vor wenigen Wochen ein großes Erdbeben in Nepal, dann auch noch wenige Tage später ein Nachbeben. Die Bilder haben wir alle in den Medien gesehen. Nepal? Ok, das ist doch ein Land so unten rechts auf der Landkarte! Ich oute mich da ganz arg, was mir aber egal ist. Ich stehe dazu, dass ich nicht alles weiß. Dafür gibt es ja unter anderem Mr. Google. Das Thema hat mich natürlich berührt, da jedoch immer wieder was Neues in den Medien dazukommt, sind solche Sachen schnell wieder im Hintergrund. Das wird Euch auch so gehen. Aber da habe ich aber mal die Rechnung ohne den Wirt gemacht!

In einer Gruppe aus Facebook, in der ich gerne pflanzengefärbte Wolle einkaufe, ist eine mir durch diese Wolle bekannte Ute. Deren Bild hat mich von Anfang an fasziniert, man sieht Ute nur von hinten mit einem superschönen, langen, silbrigen Haarzopf. Soweit so gut, mehr wusste ich von Ute nicht bzw. durch die Wolleinkäufe und die entsprechenden Kommentare war mir bekannt, Ute wohnt nicht unbedingt in Deutschland, ist aber ab und an in Deutschland. Dann kam der Tag X, der alles änderte.

Ute machte in der Wollgruppe einen Post in der Form, dass sie uns erklärte, dass sie und ihre Familie (Mann und zwei Söhne) seit über 20 Jahren in Indien leben, sie nur im deutschen Sommer und an Weihnachten in Deutschland ist. Einer ihrer Söhne war kurz vor dem Erdbeben in Nepal mit seiner Schule - ich glaube er hatte dort mit der Partnerschule ein Fussballmatch oder so was - und dieser Sohn meinte so am "Küchentisch"...Mama, hab ich Glück gehabt, und wenn ich das nun sehe, was da abläuft (über 400.000 Kinder sind u.a. betroffen, teils ohne Eltern, teils ohne irgendein Dach über dem Kopf), da müssen wir irgendwie helfen. Also wurde beraten, die Söhne meinten, sie würden auf die Sachen, die sie normalerweise von Deutschland mitnehmen würden (so die typischen Sachen, die Jungs halt in dem Alter in Deutschland "brauchen" und man in Indien nicht so bekommt) verzichten. Wie dann so Mütter sind - sind wir nicht alle so? - hat Ute das Thema aufgegriffen, kurz gerechnet - ok, wir haben komplett 300 Kilo Freigepäck und wenn das nicht reicht - Papa fliegt ja fast jeden Monat nach Deutschland, der hat ja auch noch Kilos frei - ok, Söhne, ich mach einen Aufruf in meinen Wollkauf-Gruppen, da finden sich bestimmt so 10-20 Helfer, die mir alles stricken, was Nepals-Kinder für Wärme um Kopf-Hals-Hände-Füße brauchen. Ute, die schnell in der Tat ist, wirft dann ihren PC an und postet sinngemäß, was ich hier geschrieben habe...

Aber auch Ute hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht!!

Es kam ein Sturm auf von Hilfsbereitschaft, da war das mit den 300 Kilo Freigepäck schon während ihres Postes mehr als Vergangenheit!!

Inzwischen hat sie dann mit einigen tollen Helferlein - Was da im Hintergrund abläuft!!! - eine Gruppe auf Facebook gegründet. Hier entlang. Die Gruppe ist in weniger als 4 Wochen auf über 660 Leute gewachsen, und JEDER strickt und häkelt für dieses Projekt! Es werden Wollvorräte ausgemistet - Ihr wisst ja, eine gute Strickerin muss dauernd irgendwelche Wolle kaufen, auch wenn sie noch nicht weiß - und auch Monate später noch nicht - was sie damit machen will - es entstehen Mützen, Socken, Schals und und und - also alles was Hals-Kopf-Hände-Füße warm macht. Strickerinnen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht stricken können, verschicken Wolle an andere, deren Vorrat erschöpft ist. Es werden andere Gruppen involviert, die Strickteile abgeben, es werden Strickkreise gebildet, in Altersheimen etc. wird gestrickt und und und...Es ist echt der Wahnsinn, was dort abläuft. Und alles für ein einziges Ziel, die Nepal-Kinder gut durch den kommenden Winter zu bekommen! Wollfirmen durchforsten ihre Überproduktionen und spenden, kleinere Färber"unternehmen" tragen dazu bei, damit genug Wolle zur Verfügung steht. DAS IST NETZWERK!!

Und ich habe auch einiges dazugelernt. Ich weiß nun, wo Nepal liegt, dass deren Winter bereits im August anfängt, dass Kleinkinder dort gepuckt werden, wie hoch deren Luftfeuchtigkeit dort ist usw. usw....und stricken tue ich natürlich auch wie eine Bekloppte und es macht unheimlich zufrieden und glücklich. Ich hab mich bislang noch nie für eine solche Sache engagiert, aber dieses Thema und das ganze Drumherum hält mich gefesselt, und nicht nur mich, auch meine Schwiegertocher in Spe mit äußerst wenig Freizeit durch ihren Beruf, kam gestern Abend zu mir mit den ersten paar Söckchen für ein Nepal-Kind.

So, wenn Ihr nun neugierig geworden seid und auch mitmachen wollt, dann würde es mich riesig freuen, Euch in der Gruppe wiederzusehen. Wenn Ihr kein Facebook-Freund seid, nicht schlimm. Schreibt mich an, ich erkläre Euch gerne, was Ihr tun könnt und wie das alles weitere abläuft. Seit ein paar Tagen wurde ich in die Admin-Crew bei der Gruppe aufgenommen und kann Euch dadurch fundierte Infos geben.

Und wenn wir nun keine Zeit dafür habt, keine Bange, dieser einen Aktion folgen weitere, denn alle in der Gruppe wollen weiter machen. Und jedes Jahr ist ein Winter in Nepal und nach Einschätzung der Experten wird der Aufbau des Gebietes in Nepals 10-20 Jahre brauchen!

In diesem Sinne auf ein baldiges Wiedersehen!!

Dienstag, 2. Juni 2015

Ein Lebenszeichen von mir...

... mich gibt es noch! Nur, wenn man so viele Strickbaustellen hat, dann kommt natürlich nichts richtig zum Ende. Ufos habe ich zur Zeit echt einiges:

... bei einer meiner Jacken fehlt noch ein Ärmel, jetzt wo endlich die fehlende Wolle nachbestellt ist.

... mein Boxy wächst und wächst, aber nicht besonders schnell,

... meine abgewandelte Rosina-Jacke ist zwar nun auch ein Stück weiter, aber...langsam  ernährt sich das Eichhörnchen

...Test-Strick-Socken - zum Glück keine Eile - lümmeln in einer anderen Ecke herum

... ein Test für eine Babydecke - oder auch größer für ganz liebe Menschen - ist kurz vor der Vollendung.

...mein Reste-Merino-Loop....ähm, wo gammelt der den herum?

ABER meine Rest-Knäuel-Was auch immer ich damit mal machen wollte-Wollvorrat SCHRUMPFT gewaltig. Aber auch "nur" weil ich gerade für einen caritativen Zweck für Nepals-Kinder stricke auf Teufel komm raus. Zu diesem Thema erzähle ich Euch in den nächsten Tagen einmal mehr!

Also, heute nur ein kurzes Durchpiepsen, nur damit Ihr erkennt, mich gibt es noch!

Sonntag, 10. Mai 2015

Schoko-Flammerie..........

... kann auf die Hüften gehen, ABER das geht nicht auf die Hüften, sondern schmeichelt rundherum um Euren Hals und Schultern. Von Taschenatelier wurde ich eingefangen, ob ich nicht ihre neue Stola teststricken könnte. Tja, und Nein-Sagen ist so eine Sache bei mir, also "her" mit der Anleitung, in den Stash abgetaucht und angefangen. Hier ist nun meine kalorienfreie Schoko-Flamerie:

 
Weitere Infos könnt Ihr hier erfahren. Die Anleitung geht bald online. Das Muster strickt sich nach ein paar Reihen von alleine, also komplett TV-tauglich!.

Samstag, 9. Mai 2015

Nymphalidea und der Stripper!

Zu Weihnachten 2014 bekam ich - das habe ich Euch in einem älteren Blogeintrag berichtet und gezeigt, von meiner allerliebsten und innigsten Strickfreundin aus dem hohen Norden den "Stripper" geschenkt bekommen, von ihr handgesponnen! Ein wunderschönes weiches Garn, das musste zu einem besonderen Teilchen vernadelt werden. Mit einem Seidengarn kombiniert, kam nun dieses Teilchen heraus:


 
Die beiden Garne zu verstricken war ein Genuss, die Weichheit und das Farbenspiel, alles. Und bei jeder Masche waren meine Gedanken bei jemanden, der mir den Genuss bereitet hat. Nun hab ich noch ein Bobbelchen vom "Stripper" übrig und wo ich den hineinverstricke, habe ich schon im Kopf. Lasst Euch überraschen! Mehr Infos könnt Ihr auch hier finden.
 
Und nun geh ich mal wieder stricken, habt ein schönes Wochenende!