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Montag, 29. September 2014

Gemeinsamkeiten August und September 2014?

Tja, Strickmädels, ganz einfach, im August - so noch mit gefühlten 28 Grad im Schatten - werden wir in den Läden mit Winterklamotten schon leicht "genervt"..und als wir das dann für normal hielten, kamen dann gleich in den Diskounter die Weihnachtsplätzchen etc. etc....Aber zum Ausgangspunkt, im August stich mir bei meinem fast täglichen Gang zur Bäckerei für mein Mittagessen in einem Laden eine Winterjacke ins Auge. Wahrscheinlich deshalb, weil die Jacke in einem "Farn"-grün da hing, so gar nicht die Farbe für meinereiner, aber irgendwie ließ mich das Teil nicht los. Und meine seit Jahren - es hält sich ja alles irgendwie so lange - im Winter getragenen Jacken in schwarz mit braun, braun mit schwarz, schwarz mit nichts sind zwar "so gut wie neu", aber diese Winter-Einheits-Farbe ging mir doch beim Anblick dieser Farn-Jacke auf den "Keks"...Also, 14 Tage um das Teil herumgeschlichen, dann war es um mich bzw. die Jacke geschehen, Rein, anprobiert, bezahlt und wieder raus, ein Akt von gefühlten knappen 5 Minuten. Zuhause meine erwachsenen Kids "Mama, ja mal eine ganz neue Farbe..."...Sollte ein Kompliment sein! Und da ich noch eine Unmenge Wollreste in grün-blau-Tönen hatte, wurde diese in ein Tuch verstrickt. Und siehe da:




Die Farbe der Jacke war mit allen möglichen Tricks und Bildnachbereitungen nicht besser auf die Reihe zu bekommen, aber die Farben passen!
 
Und nun eine kleine Kurzanleitung:
Eine Korb voll Restwolle und dazu passende Stricknadeln
Das Tuch wird von der "Spitze" aus angestrickt.
5 Maschen anschlagen und eine Reihe zurück stricken, alle Reihen werden rechts gestrickt
Ab sofort nun bei jedem Reihenanfang: RM, 1 U, 1 reM, 1 U...stricken bis zum Ende der Reihe
Alle Randmaschen werden am Ende und am Anfang rechts gestrickt.
 
Nun solange kraus rechts - oder wenn man mag auch mal ein kleines Muster - stricken, bis das Tuch groß genug ist. Beim Farbwechsel die Fäden lange hängen lassen, werden miteinander verknotet nicht vernäht.
Am Schluss alles locker abketten, evtl. durch I-Cord-Abschluss
 
Dann aus den restlichen Wollresten Fäden zu Fransen schneiden und in die "Löcher" am Rand einflechten, dabei auch die Restfäden miteinknüpfen.
 
Tuch baden, leicht spannen - kann man, muss aber nicht sein - und einfach nur tragen und wohlfühlen.

Montag, 4. August 2014

Ruhig war es die letzten Wochen hier...

...aber ich habe einiges genadelt, nur bis zur Vollendung dauerte es leider. Und ab und an ruft auch der Garten, Kirschen waren einzumachen, jetzt sind die Tomaten und Zucchini dran, und die Kürbisse sind auch schon kräftig dabei, sich zu entwickeln.

Nun aber erst einmal die "ECK um ECK"-Decke, eine Auftragsarbeit:




Anleitung von Drops, die ich jedoch in der Größe modifiziert habe, die Decke besteht aus 3 Patches in der Breite und 3 Patches in der Höhe. Die fertige Decke hat ein Maß von ca. 145 x 145 cm.
Nadelstärke: 4 mm
Garnverbrauch: insgesamt 2.450 Gramm
Verwendete Garne: onLine Linie 130 Champ und Linie 20 Cora, weiterhin Drops Big Merino.
Weitere Details noch auf Ravelry


So zwischendurch habe ich noch einen Loop genadelt, den zeige ich nun auch mit meinem nachdenklichen Engel:
 
Boomslang II in Verwendung mit gut abgelagerter Dornröschen-Wolle und Alpaka von Drops, und damit es ein wenig flutscht, zweifädig verwendet und mit bequemen 4erNadeln.


Und dann noch ein paar Eindrücke aus unserem Garten. Bei uns in der Pfalz hat man einen Spruch, der echt auf uns gut trifft. Die großen Gärtner sind wir nicht gerade, meist müssen wir uns noch einiges anlesen, aber..."der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln"....Tja, bei uns sind es die Tomaten, ich habe gerade an diesem Wochenende 10 Kilo Tomaten zu leckerer Tomatensoße eingekocht, und das waren nur mal so neben bei die Tomaten, bei uns werden täglich Tomaten in jeglicher Rezeptvariante gegessen, und es hängen geschätzte 20 Kilo noch am Stock. Vom Zucchini reden wir mal kurz gar nicht - es sind "nur" zwei Pflanzen - aber auch dieser dominiert momentan auf unserem Speiseplan. Und ich vermute, wenn wir das gemeistert haben, werden wir alle verfügbaren Rezepte ausprobieren, denn der Kürbis lässt schon grüßen. Wir haben ihn nun einfach so wachsen lassen, wie er mag. Hat einen großen Vorteil, ein Drittel unseres Rasens ist momentan nicht mähbar.

 
 In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Zeit bis bald hier im "Theater"...


Dienstag, 24. Juni 2014

Restewolle-Verarbeitung - Teil 03

Keine Bange, mir mangelt es noch nicht an Restewolle, aber das nachfolgende Teilchen hat doch einiges meiner Restewolle verbraucht. Die Panel-Jacke habe ich mit einem anderen Garn schon einmal gemacht und ich finde das Prinzip einfach nur simple und eindrucksvoll. UND...da es in übersichtlichen Streifen gestrickt und dann unkompliziert zusammengestrickt oder -gehäkelt wird, kann man es überall als Mitnehm-Strickteil bei sich führen. Verbraucht habe ich insgesamt 850 Gramm Sockenwolle, die ich jedoch doppelt verstrickt habe, 4-fach-Wolle ist nicht so mein Lieblingswöllchen. Aber schaut Euch einfach die Bilder an:







 Mehr Bilder noch hier, die Anleitung gibt es kostenlos hier, ist zwar in englisch, aber wenn jemand was nicht versteht - die Bilder in der Anleitung sind eigentlich selbsterklärend - dann einfach melden, ich helfe gerne weiter.

Frohes Nacharbeiten wünsche ich Euch aus der sonnigen Pfalz!

Freitag, 13. Juni 2014

Und weiter geht es mit Restewolle...und einem Tick...

... was zum Thema Restewolle bei einer leidenschaftlichen Strickerin zu sagen ist, brauche ich nicht zu erwähnen, das Problemchen haben wir Strickerinnen und Stricker alle.

Zu meinen Ticks, an keiner Wolle, die mir gefällt, vorbei gehen zu können (dafür hab ich zu allen möglichen Tageszeiten fast immer die richtige Wolle griffbereit..), gesellen sich die Ticks, mindestens drei Stricksachen gleichzeitig in Arbeit zu haben (Finger strecken, liebe Leser, wer das NICHT hat), an schönen Strickbüchern und Anleitungen mehr als ein Strickerleben benötigt zu haben, habe ich noch einen weiteren Tick, der nur bedingt was mit Stricken zu tun hat. I

Ich liebe Holzkleiderbügel, also die Sorte, die Oma/Uroma/Großtante etc., zuhauf in den Schränken hat, und ich mag es, wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue, und alle Kleidungsstücke schön ordentlich (..meist) sortiert hängen und die gleiche Kleiderbügel-Höhe haben. Nicht, dass nun der Eindruck entstehen würde, ich wäre die Perfektionist des großen Universums, nein, das bin ich mal gerade nicht. Aber bei Kleiderbügeln aus Holz werde ich schwach. Nur so "schnöde" Kleiderbügel sind ja auch nichts, zumal manche dünne Kleidungsstücke auf "gepolsterten" Holzbügeln nicht die eckligen "Ecken" abbekommen, die dann beim Tragen wie kleine Schulterpolster abstehen. Bäh, das wollen wir doch nicht. Also was tun?

Jetzt kommen wieder die geliebten Wollreste ins Spiel.

Hier eine kleine "Anleitung", ob gestrickt oder gehäkelt, ist schnuppe:

Man ergattere sich aus Omas Refugium (oder Großtante etc., wenn die alle schon ausgeplündert sind, der große Internet-Versender hat da tolle Bezugsquellen), die Stricknadel oder Häkelnadel passend zum Garn (es kann jedes Garn genommen werden, empfehlenswert ist es, nicht irgendwelches Mohair-Fussel-Garn zu nehmen, oder wollt ihr später die kleinen Härchen von den Kleidungsstücken runterpuhlen?) schlage so viele Maschen an, dass das weiterzustrickende oder -häkelnde Teil STRAMM um den Kleiderbügel passt, und dann einfach geradeaus stricken, bis die Länge des Kleiderbügels erreicht ist (Gesamtlänge wieder stramm bemessen, der spätere Bezug soll richtig fest den Kleiderbügel umschließen). Empfehlenswert ist ein festes, strammes Strickbild, ich nehme meist kraus-rechts, die Häklerinnen sollten feste Maschen nehmen, höchstens halbe Stäbchen, und evtl. - sieht schön aus - immer in die hinteren Glieder einstechen).

Anfangs- und Endfaden schön großzügig lang belassen, brauchen wir gleich.

Wenn der Streifen nun fertig ist, einfach abketten, dann kommt unser Kleiderbügel zum Einsatz. Läppchen der Länge nach falten und die Mitte ermitteln, den Punkt dann durch den "Haken" des Kleiderbügels ziehen, nun hängt der "Lappen" rechts und links vom Haken. Unsere langen Anfangs- und Endfäden nehmen wir nun zum Zusammennähen, somit ist der Kleiderbügel umhüllt. Und das war es dann schon. Wer mag, kann dann noch ein wenig verzieren, aufsticken, Häkelblume um den Haken drapieren, da könnt Ihr Eure Phantasie voll ausleben.

Und damit Ihr Euch das auch bildlich vorstellen könnt, hier meine letzten Machenschaften:

 
So, das war es nun für diese Woche. Ich wünsche Euch ein schönes, sonniges, nicht zu heißes Wochenende und bis nächste Woche dann wieder hier. Tschüss...........

Donnerstag, 12. Juni 2014

Da ein fitzelchen Restwolle, dort ein fitzelchen Restwolle...

... welche Strickerin kennt das nicht? Und da wir ja alle unsere geliebte Wolle - auch den allerkleinsten Rest nicht wegwerfen können und niemals auch nur würden, weil

... es könnte ja mal bei dem fertigen Produkt irgendwo ein Loch entstehen und man braucht dann was zum Stopfen (fragt sich nur, ob wir dann auch diesen Rest wiederfinden?)

... es könnte das Strickstück ja irgendwann einmal zu klein werden und man benötigt dann genau diese gefühlten 2 Meter an Rest zum Erweitern (vielleicht wäre dann eine Diät effektiver?),

...Frau macht irgendwann endlich genau dieses Einstrickmuster, wo Frau gerade diese Farbe dann benötigt...(und dann garantiert doch nicht reicht)

WER meiner Blogleserinnen hat sich bei diesen Punkten gerade erkannt? Garantiert trifft bei fast jeder Strickerin der eine bzw. sogar zwei wenn nicht sogar drei Punkte zu. Ich kann da voll mithalten, was dann irgendwann auch mal heißt, dass die Rest-Knäulchen mehr Raum einnehmen, als der normale Wollvorrat. Der Typ für Restedeckchen bin ich nicht, mit Restesocken - davon abgesehen, dass ich mehr Socken wie Fuß habe - war mir auch nicht gedient. D die Restwoll-Knäulchen so quer durch die Strickwoll-Landschaft gingen, also von Merino über Lace-Garn, Sockenwolle 4fach und 6fach und was auch immer, musste eine andere Verwendung her. Also was tun?

Meine erste Resteverwertung - es kommen die nächsten Tage und Wochen noch ein paar Ideen - war folgende:

Reste, die sich so mengenmäßig auf gefühlte 3-5 Meter beliefen, auf einen Haufen. Die kleinste Rundstricknadel - das war bei mir eine 3,5er - herausgesucht und nun - die Profi-Strickerinnen mögen es mir verzeihen - die jeweiligen Anfangs- und Endfäden der Restknäulchen zusammengeknotet - so ein richtiger Knoten mit ein wenig Faden herunterhängend - und frisch aufgewickelt. Und schön kunterbunt, wie sie mir gerade in die Finger fielen. Wenn die Wolle nicht so richtig zu einer 3,5 Nadeln passten - also zu dünn - dann zweifädig verwenden. Dann einen provisorischen Anschlag auf die Rundnadel, soviel Maschen genommen, dass es sich bequem im Kreis stricken lässt, und auf geht's....wenn die Knoten kommen, einfach weiterstricken und nach innen schubsen, das sieht später niemand (die werden später auch nicht vernäht!).

Wenn ich dann mal irgendwann fertig bin, gibt das ein superlanger schöner Cowl, den ich am Ende mit dem provisorischen Anschlag im Maschenstich verbinde. Jedes kleines Restchen wird nun hier verarbeitet, ein super Busfahrt-Projekt und langweilig wird es mir dabei auch nicht, bei jedem Rest kommt der Aha-Effekt von wegen "ach, das war mal für eine Babydecke, und das für Socken, das wurde in einem Tuch verarbeitet usw. usw."...Seht selbst:

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Kennt Ihr das?

Es gibt eine strickende Person im Haushalt, jeder Drumherum ist mehr oder weniger fasziniert, was da so produziert wird. Manchmal argwöhnisch, manchmal erstaunend, und manchmal auch "lass sie nur mal machen"....Tja, und so kurz vor Weihnachten fällt dann den nicht-strickenden Familienmitglieder noch ein "ich brauch noch was für einen Mann zum Bewichteln"...oder "ich hab auf meiner Liste Tante Luise vergessen"...und dann wird das strickende Wesen auf einmal super interessant und die "mal" gut gefüllte Geschenkekiste. So geschehen vor vier Abenden, "ich brauch noch was zum Wichteln" und "vielleicht sollte ich meinen Chefinnen doch was schenken, schau mal, was ich alles bekommen habe" und "Patricia, Du hast doch bestimmt noch was in der Kiste"...Nee, hat sie nicht, aber was soll es, bei dem übersichtlichen Fernsehprogramm mit Wiederholungen ohne Ende ist das ja das kleinste Problem. Also ab an die Nadeln:

 
Das war dann mal schon für Chefin Nr.I, einen ähnlichen gab es dann noch für Chefin Nr. II, der hat es leider nicht mehr vor die Linse geschafft, weil er schneller eingepackt war, wie er gestrickt wurde. Näheres zur Entstehung: 240 Maschen offen anschlagen, 4er Nadeln, dann nach Lust und Laune in die Restekiste und schön im Kreis gestrickt, ab und an mal nach Lust und Laune ein Müsterchen und auch der Farbwechsel ist nach Lust und Laune. Nach ca. 22 cm Höhe - weniger oder mehr, wieder nach Lust und Laune - die letzte Reihe mit dem offenen Anschlag zusammen abketten. FERTIG!
 
Und für die "männliche" Wichtelei gab es dann das:
Näheres und auch den Link zur Anleitung von Tina Hees ist hier. Zwei Fernsehabende und es ist fertig. Die nächste Mütze wurde schon in Auftrag gegeben, es hat sich noch ein auf der Geschenkeliste fehlender Cousin gefunden...!
 
Und so nebenbei ist noch eine Filztasche fertig geworden, bzw. sie ist schon länger fertig, aber das Ausschmücken ließ noch zu wünschen übrig:
 
Anleitung findet man hier.
 
So, liebe Blog-Leser und Leserinnen, das war nun mal ein langer Post. Schön, dass Ihr vorbei geschaut habt, die nächsten Tage gibt es noch die eine oder andere Sache hier zu sehen. Und nach Weihnachten werden dann auch die gestrickten Überraschungen hier gezeigt. Ein Teil hat mir besonders viel Spaß gemacht, nicht nur die Ausführung sondern auch das Verpacken und und und...aber pssssssstttttttt...es könnte ja hier jemand reinspitzeln und mitlesen. Also nichts verraten!!!
 
 
 
 

Freitag, 13. Dezember 2013

Meine guten Vorsätze für 2013 ...

schaffe ich nicht ganz, das Ziel war, meinen Wollvorrat auf ein Minimum herunterzufahren. Dies ist zwar schon zu fast 90 % erreicht, aber was produziert eine Strickerinnen, wenn sie ihren Wollvorrat verstrickt? GENAU, Reste in allen möglichen Mengen, von "reicht" für  noch ein paar Stulpen bis "ein paar Reihen bei einem Cowl oder Loop". So entstand am letzten Wochenende ein Cowl:


Strick-Rezept: 3,5 Rundnadel - kurz - , 120 Maschen offen anschlagen, zur Runde schließen und dann wie es einem gefällt, Reste verstrickt, mal glatt rechts, mal eine kraus-Rippe, mal ein einfaches Lochmuster, und immer schön im Kreis herum. Nach ca. 22 cm Höhe - oder nach belieben - die Maschen auf der Nadel mit den Anschlagsmaschen mit der 3-Nadel-Technik zusammenstricken. Faden vernähen und fertig ist das Teil. Die Fäden beim Farbwechsel habe ich nur - man verzeihe es mir - gegenseitig doppelt verknotet, das sieht man bekanntlich später nicht mehr. Bei den Farben immer mal eine "ruhige" Farbe dazwischen und dann auch mal eine "wilde" Farbe nehmen, das macht den Cowl dann auch ein wenig spannender.

In diesem Sinne plündert Eure Reste, immer mal ein paar Reihen stricken, das geht so nebenbei, und eines ist sicher, Eure Geschenkekiste braucht garantiert Nachschub!

Donnerstag, 7. November 2013

Endlich ...

... kann ich mit meinem letzten fertiggestellten Teilchen hier bloggen. Ich musste ein wenig warten, da die Anleitung noch online gestellt werden musste. Eine ganz liebe Designerin aus Österreich sprach mich in Ravelry an - mir eilt mein RVO-Tick anscheinend schon über Deutschlandsgrenzen voraus - ob ich nicht Lust hätte, ihre neueste Anleitung testzustricken. Also RVO und Woll-Stashabbau ergeben ja nur ein klares JA. Gesagt getan, Anleitung über das Internet herübergeschoben, ein Griff in meinen Woll-Stash (der nun wirklich übersichtlich ist, muss mal überlegen, was ich mache, wenn die Kisten richtig leer sind!) und angefangen. Und dann ging es flugs, in knapp 2 Wochen war das Teil fertig, nur zum Knöpfeannähen brauchte es dann noch mal eine Woche. Ein reger, persönlicher und sehr netter Kontakt via E-Mail nach Österreich und eine wunderschöne Jacke entstand. Danke, Jutta, es hat einfach nur Spaß gemacht, mit Dir zu "stricken" und sich auszutauschen. Und nun hier die Jacke "CornerLine":


Weitere Bilder könnt Ihr auf Ravelry finden, und die Anleitung gibt es bei HintermStein.
 Und dass es mir nicht langweilig wird, hat Jutta mir gleich noch eine neue Anleitung zu einem Cardigan "auf den Tisch" gelegt, ABER - für alle meine unkenden Blog-Leser - dieses Mal KEIN RVO, sondern ein wunderschöner klassischer Cardigan. Ihr müsst Euch nur ein wenig gedulden, dann gibt es hier natürlich alle Infos.

Und damit ich beim ganz normalen Stricken von unten nach oben in Einzelteilen keinen RVO-Entzug bekomme, habe ich gleichzeitig noch einen RVO auf den Nadeln von einer anderen Designerin. Eine meiner Blogleserinnen - "winkewinke..ganz hoch oben auf der Deutschlandkarte" hat vor ein paar Wochen geunkt, ob ich den 20. RVO bis Ende 2013 noch schaffe...Naja, ganz so weit weg bin ich nicht mehr davon entfernt.
Und an alle RVO-Neulinge: Traut Euch, es ist kein Hexenwerk, meine ersten RVOs waren nach heutigem Kenntnisstand noch "naja", aber von Teil zu Teil wurde ich raffinierter und Frau lernt ja dazu.

In diesem Sinne.....strickt schön und fleißig und bis bald hier in diesem Strick-Theater!

Dienstag, 5. November 2013

Oh, wie die Zeit rast...

... wenn wir uns noch gefühlte 3 x umdrehen, ist das Jahr 2013 vorbei. WO ist das nur geblieben? Naja, langweilig war es mir nicht, weder beruflich noch privat und stricktechnisch auch nicht, im Gegenteil. Da bekanntlich Weihnachten jedes Jahr so urplötzlich ist, hab ich mal noch einiges für die Geschenkekiste gestrickt. Seht selbst!

Aus lauter zusammenpassenden Sockengarne (immer so da ein halbes Knäuel, da ein dreiviertel Knäuel) ein superlanger Männerschal.
Das war auch ein Rest von ein Paar Socken und nun sind es Mädels-Stulpen, ein wenig aufgehübscht mit Knöpfen aus meinen riesengroßen Knopfvorrat.

Das ist nun das, was ich Euch zeigen kann, aber auf der Warteschleife hierher sind eine Filztasche - da fehlt noch der Schmuck - und ein wunderschöner Cardigan. Letzteres habe ich für eine fesche Wienerin testgestrickt und sobald die Anleitung online ist, kommt dann auch hierher mein Cardigan und der link zur Anleitung. Sehr empfehlenswert!! Mehr dazu in ein paar Tagen.

Montag, 21. Oktober 2013

Und weiter geht es mit dem Restwolle-Stashabbau...

... welche Strickerin kennt das nicht, da ein Rest, da ein Knäuel, da ein halbes Knäuel und so ganz heimlich baut sich nicht nur der Neu-Wolle-Stash auf (es könnte ja morgen keine Wolle mehr geben, welch unmöglicher Zustand), nein, durch eifriges Stricken und dem Abbau der Neu-Wolle-Vorräte wächst automatisch natürlich auch der Rest-Wolle-Stash. Der letztere war bei mir in einen Umfang angewachsen, dass ich da mal was tun musste. Diverse Stulpen, Mützen, Schals liegen schon fix und fertig in meiner Geschenkekiste, bei mir kann Weihnachten kommen, ich bin für fast jeden Geschmack und jede Altergruppe gerüstet. Am vergangenen Wochenende war mal wieder fast fertig, ein wunderbares Kuscheltuch in der Bananenform, zwischendurch Musterreihen mit einem farblich passenden Baumwoll-Seide-Wöllchen in einem Hebemaschenmuster. Seht selbst:

Den allterletzten Rest wurde noch in eine Quaste verarbeitet!

Und einen Namen hat es auch bekommen, darf ich vorstellen: "Anti-Herbst-Blues"

Dienstag, 8. Oktober 2013

Etwas Warmes braucht der Mensch...

... so ähnlich ist der Werbeslogan einer großen Food-Industrie in Deutschland, mal schnell ein wenig heißes Wasser drauf und fertig ist..??

Tja, mit Hals und Kopf und Händen geht das nicht so leicht, im inneren des menschlichen Körpers klappt das schon eher. Also, was braucht der Mensch noch, um warm im Winter eingehüllt zu sein? Für uns Strickerinnen ist das klar, dicke Jacke, dicke Pullis, Schals, Loops, Stulpen und was sonst noch das Strickerherz erfreut. Und bei all diesen Teilchen bleibt natürlich ein "Anstandsrest", der irgendwann zu einem Berg von Resten mutiert, dass die ansonsten immer mit reichlich kompletter Wolle bestückte Strickerin die Krise bekommt. So war es bei mir an einem der letzten Wochenende, also alle Reste mal auf einen Berg, farblich sortiert, dann noch in Garnstärke sortiert, wiederum in Körbchen einsortiert und das große www oder unsere online-Bibel Ravelry durchsucht. Und dann ging es bei mir los, mein nichtstrickendes Umfeld war leicht "schockiert", der Brückenurlaubstag am letzten Freitag war gerettet und das kam dann so alles von den Nadeln. Mich kann auf alle Fälle die Zeit um und vor Weihnachten "was schenken wir bloß"-Zeit nicht mehr überraschen, ich bin für fast jeden Geschmack eingedeckt. Aber keine Bange, liebe Blogleser, ich habe immer noch Reste und es wird noch das eine oder das andere Teil folgen. Nun genug der Worte, hier alles nun in Bildern:
ein Rest Dornröschenwolle und ein weiterer Rest "was auch immer"

mal kein Rest, dafür aber auch Dornröschenwolle und dieser Cowl bekommt ein junger Mann.

Der "Mädelsfarben"-Loop hat schon seine Besitzerin und nach Aussage der dazugehörende Mama "zieht sie ihn nicht mehr aus"

Das Schal-Mützen-Setz wird in den nächsten Tagenzu einem Großvater in unserer Familie wandern, vielleicht bekommt er zu Weihnachten noch die passenden Stulpen dazu.

Eine tolles Muster, sieht aus wie Zöpfchen, sind aber keine!

Und das ulimative Reste-Objekt - kann auch noch bunter sein - in jeder Reihe wechselt die Farbe (bei dem rechten Bild) und die abgeschnitten Fäden werden einfach feste verknotet, also auch für Fädenvernäh-Muffel wie mich super geeignet!


Und weil mir das Muster mit den "falschen" Zöpfchen so gut gefiel, gleich noch so ein Teil!


Woher ich die Anleitungen haben, könnte Ihr auf Ravelry in meinen Projekten genauer nachlesen.

Das war es nun mal für heute, einiges ist schon wieder fertig, aber es sollten noch ein paar Fäden vernäht werden, bevor die Herrschaften vor die Kamera dürfen. Bis dahin...tschüss!!


Dienstag, 14. Mai 2013

Und noch etwas ist am letzten Wochenende fertig geworden! Mein "Grey-Hour"-Tuch"

Man nehme seinen gut sortierten Rest-Wolle-Vorrat, sortiere nach zusammenpassenden Farben und mache dieses Teilchen (leider noch ungebadet, da fehlt mir momentan die Muse dazu):



Mehr Infos findet Ihr hier.

So, das war es mal für heute, vielleicht gibt es zum nächsten Wochenende ein paar neue Bilder mit lauter lustigen "Gänseblümchen". Lasst Euch überraschen!

In diesem Sinne: Gut Strick, Eure Patricia